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Bibi [/Blocksberg]

Abenteuer, Magie und eine Liebe, die alles besiegt

Der Student Darian führt ein ganz normales, komfortables Leben in London. Bis ihm auf einer Reise in die schottischen Highlands seine Kommilitonin Mia sein wahres Schicksal enthüllt: Darian ist der Erbe des Thrones von Albany, einer fantastischen Parallelwelt. Vor 25 Jahren fiel seine ganze Familie einer Verschwörung zum Opfer, er selbst wurde durch ein magisches Portal nach London in Sicherheit gebracht. Jetzt soll er sein Erbe antreten. Doch schon den Übertritt nach Albany wollen Darians Feinde um jeden Preis verhindern, und bald führt der junge König einen verzweifelten Kampf um seinen Thron – und um seine große Liebe …

Aileen P. Roberts hat in “Weltennebel” eine fantastische Welt geschaffen, mit Charakteren und Figuren und Landschaften, die euch so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen werden.
Vor allem die Zwerge Edur und Horac habe ich sehr ins Herz geschlossen, und hoffe das wir sie im zweiten Teil wieder sehen werden. Auch möchte ich mehr von den Wesen auf der Nebelinsel und den Dunkelelfen erfahren, mich hat die ganze Welt um Albany einfach richtig fasziniert.
Aber, und leider muss ich hier ein aber anbringen ( was ich ungern tue da mich die Geschichte schon sehr in ihren Bann gezogen hat ), hat mir der Aufbau bzw. der Stil der Geschichte beim Lesen manchmal Stolpersteine in den Weg gelegt. Es gab öfters längere Passagen, bei denen viel erzählt wurde was in der Zwischenzeit passiert war. Diese Absätze haben mich dann eigentlich mehr gelangweilt, und ich wollte dann schon lieber mal wissen, was jetzt passiert als was geschehen ist. Manche Sachen die dort erzählt wurden hätte ich lieber im Detail auch “miterlebt”, als nur eine Nacherzählung dazu zu lesen. Dieser Tiefgang hat mir dann leider auch in manchen Szenen gefehlt, wo wir zwar irgendwie direkt dabei waren, aber der wichtige Moment war dann so schnell in ein paar Sätzen abgehandelt, dass man sich hinterher noch mal fragen musste, was dort jetzt eigentlich passiert war.
Auch wenn das Buch so schon 500 Seiten hat, hätte ich gerne mehr gesehen, mehr erlebt, manche Dinge noch genauer erfahren. Damit wäre auch der Hauptcharakter Darian vielleicht noch etwas sympathischer geworden, denn die “wahren Helden” dieses Buches waren für mich alle um ihn herum.
Der eigentliche Schreibstil der Autorin hat mir dabei aber sehr gut gefallen. Es ließ sich sehr flüssig lesen, vor allem wenn es richtig spannend wurde, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, denn trotz einiger Stolpersteine ist es ein toller Auftakt einer Fantasy Trilogie, und es ist erst der Anfang einer Geschichte über eine fantastische Welt.

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Bibi [/Blocksberg]

“Everybody says find people you can be yourself around. What they don’t tell you is who “yourself” is.”

Als “Starkid” war dieses Buch ein Must-Have, auch wenn es ein eBook ist und ich diese Dinger weder gerne mag noch lesen kann. Elektronische Geräte sind einfach keine Bücher.
ABER, ich hatte mir das Buch morgens nach dem Aufstehen aus Handy geladen (falls die Schule langweilig wird, oder ähnliches) und kam fast 2 Stunden zu spät zum Unterricht, aber das Buch hatte ich durch. Ich weiß, kein gutes Vorbild, aber die 2 Stunden Berufsschule wären sowieso nicht sonderlich spannend gewesen. Hingegen das “Bully Book” schon.
Kennt ihr die Momente, wenn ihr so in einer Geschichte gefangen seid, dass ihr auf die Uhr guckt und denkt:
“Noch 5 Minuten, der Verkehr wird heute schon nicht so schlimm sein.”
“Noch kurz, die Lehrer kommen eh 10 Minuten zu spät.”
“Ach jetzt bin ich eh schon zu spät und es sind doch nur noch ein paar Kapitel übrig.”
:)
So hat mich “The Bully Book” gefesselt. Aber um was gehts eigentlich:

There is a book that teaches how to be a bully and it’s about to ruin Eric Haskins life. Upon entering 5th grade he is mercilessly tormented by a group of boys that turn the entire class against him. But Eric hears a conspiracy theory about “The Bully Book,” a manual that has been passed down from 5th grader to 5th grader throughout the years teaching how to be the coolest kid in school. The lynchpin of the system is the selection of the Grunt, one kid to be lowest of the low. Eric becomes a detective of the book, following a paper trail, seeking out older Grunts, hoping he can discover why he has been chosen. If he can discover why he’s the Grunt, maybe he can change himself and escape from his terrible fate.

The Bully Book is told in alternating journal entries by Eric, and actual pages of the mysterious Bully Book itself.

Also auf deutsch: Es gibt dieses “Bully Book”, eine Anleitung, wie man ein Tyrann wird. Dieses Buch wird von Fünftklässler zu Fünftklässler im Geheimen weitergegeben. Dieses Jahr in der 5. Klasse, hat der beste Freund von Eric Haskins das Buch bekommen. Oder sollte ich sagen, Ex-bester Freund ? Denn das Buch hat niemand anderen als Eric dazu auserwählt, der “Grunt” zu werden. Der “Grunt” ist der, dem die ganzen “coolen” Kids in dem Schuljahr die Hölle heiß machen wollen. Doch Eric versucht, das Geheimnis um den Inhalt des “Bully Books” zu lüften, und seiner Rolle als “Grunt” zu entkommen.

Das eBook ist abwechselnd einmal Tagebuch (Erics Perpektive) und dann “Bully Book” Inhalt, was die ganze “Jagd” sehr spannend macht. Auch hat Erik Khan Gale einen erfrischenden Schreibstil, und das Englisch (das Buch gibts leider nur auf englisch) ist sehr einfach gehalten. Für ein Erstlingswerk des Autors auf jeden Fall sehr gelungen. Auch die Figuren sind sehr lebendig, und vorallem, oder gerade weil, das Buch zum Teil in Tagebuchform daher kommt, leidet man schnell mit Eric mit, wenn er von den anderen gequält wird.

Also falls euer Englisch reicht, oder auch wenn ihr es auffrischen wollt, würde ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Einen Punkt Abzug bekommt es jedoch, weil es es nur in eBook Form gibt.

“We don’t often examine the role of friendship in our lives, but we all know friends can make you miserable.
It’s our friends who hurt us the most, because they’re the closest to us, they know the most about us. They’re the ones we compete with most, since they often share our interests. Our friends can destroy us, if we let them.”

Bei Amazon kaufen
Buchtrailer: The Bully Book

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Bibi [/Blocksberg]

“Mögen die Steine weiter singen.”

Als ich ein Buch in der Hand hielt, mit dem Namen “Sonea” und einer Hauptcharaktere Sonea, dachte ich eigentlich, mich mit diesem Charakter durch das Buch schlagen zu dürfen. Der Eindruck täuscht aber.
Was zu Anfang alles noch fast parallel abläuft, teilt sich schnell in drei Handlungstränge auf, wobei der Geschichte von Schwarzmagierin Soneas Sohn Lorkin und Dieb Cery mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, als Sonea selbst, was ich sehr schade fand.
Als Trudi Canavan Neuling, hätte ich gerne mehr über Sonea erfahren, da sie ein sehr sympatischer Charakter zu sein scheint.
Aber als Neuling hat man es in “Sonea” generell nicht sehr leicht.
Trudi Canavans Schreibstil ist fantastisch, doch auch gut geschrieben sind zu viele Informationen einfach zu viele Informationen, was gerade die ersten Kapitel etwas sehr träge macht. Es passiert handlungstechnisch nicht viel, jedoch versucht Ms Canavan viele Informationen aus “Die Gilde der schwarzen Magier” einzubringen, die später vielleicht (oder eben vielleicht auch nicht) für Neulinge hilfreich sein könnten. Zum Teil haben die Informationen geholfen, zum Teil waren es zu viele, und an manchen Stellen haben dafür dann aber Informationen gefehlt die vielleicht sehr hilfreich gewesen wären.
Aber wenn sich durch den Anfang durchkämpft, wird gegen Hälfte des Buches, wenn die Handlung dann richtig spannend wird, belohnt. Es ist wie eine Grenze (seltsamerweise war es glaube ich sogar im Buch der Moment, als die Grenze nach Saschaka überfahren wurde), die man überschreitet, und man möchte das Buch dann kaum noch aus der Hand legen.
Vorallem gegen Ende, zieht die Autorin dann fast alle Asse aus dem Ärmel die sie hat, und überrascht die Leser mit einigen Dingen, die man (bzw. vorallem ich) nicht erwartet hätte. Aber natürlich bleiben noch ein paar Spielkarten verdeckt, so dass ich mir auf jeden Fall den nächsten Teil so bald wie möglich kaufen werde. In der Hoffnung, dass “Sonea” dann dem Titel etwas gerechter wird, und wir auch mehr über die Schwarzmagierin erfahren dürfen.

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Bibi [/Blocksberg]
10 June 2011 @ 12:49 pm

Ich bin Gwendolyn. Zumindest fühlte ich mich nach dem Lesen des Buches so.

Kerstin Gier hat mit ihr eine so reale, greifbare Hauptfigur geschaffen… ich habe mich, bis auf ein einziges Mal (dazu gleich mehr), nie so sehr gefreut und so breit gegrinst als ich ein Buch zugeklappt habe. Ich hatte aber auch selten so viel Mitgefühl und habe so mit einem Charakter mit gezittert wie mit Gwendolyn.

Das andere Mal, war bei dem “Pärchen”, mit dem ich auch Parallelen zu diesem Buch ziehen würde. “Stolz und Vorurteil”, schon allein der Titel passt perfekt zu Gwen und Gideon. Vor allem Gideon, wenn er nicht durch die Zeit gereist ist und als Vorlage für Mr. Darcy hergehalten hat, esse ich einen Besen.

Aber zurück zu Rubinrot. Ich würde jedem empfehlen dieses Buch zu lesen, auch wenn es von außen wie ein kitschiges Kinderbuch scheint, “don’t judge a book by its cover”. Kerstin Gier versetzt euch in ein Phase, in der ihr das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen könnt, weil ihr euch fühlt als wärt ihr ganze vorne mit dabei, dort wo die Action passiert.

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Bibi [/Blocksberg]
10 June 2011 @ 12:47 pm

Erebos ist ein Spiel.
Es beobachtet dich,
es spricht mit dir,
es belohnt dich,
es prüft dich,
es droht dir.

Gänsehaut und Nervenkitzel pur. Selten hat mich ein Buch so in seinen Bann gezogen, dass ich es den ganzen Tag kaum aus der Hand legen wollte, und sogar bis mitten in der Nacht (gegen den besseren Rat des Freundes, da am nächsten Tag früh aufstehen und lange arbeiten angesagt war) einfach nicht aufhören konnte zu lesen, da fast jede Szene spannender war als die nächste.

Es ist sehr einfach geschrieben, was dazu beiträgt, dass man schnell vorankommt, gerade wenn es besonders spannend wird. Man fühlt sich eigentlich wie auf einer nicht enden wollenden Achterbahn.
Die Charaktere wirken authentisch, man kann sich besonders gut in die Hauptfigur, Nick, hineinversetzen. (vielleicht gelang es auch nur mir so gut, da ich als Ex-MMO-Spieler leider so einige Eigenarten von Nick, während er voll und ganz Erebos verfallen war, in meinem jüngeren ich wiedererkannt habe)

Die Autorin hat einen echten Bestseller geschrieben, und wenn ich ein Buch zu meinem “Buch des Jahres” küren müsste, wäre es Erebos.

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Bibi [/Blocksberg]
29 May 2011 @ 10:56 pm
A little thing I may wanna start continue doing... (weird sentence, I know :)

Only in German this time, sorry.

everettbanat
 
 
: cheerfulcheerful
 
 
Bibi [/Blocksberg]
26 April 2011 @ 12:49 pm

“Fire is catching! And if we burn, you burn with us!”

“Hmm.”, war mehr oder weniger meine Reaktion nachdem ich das Buch zugeklappt hatte.

Nachdem ich nach “Catching Fire” so voll mit Adrenalin war von den Geschehnissen, kam ich mir bei “Mockingjay” irgendwie vor, als hätte ich das halbe Buch verschlafen. Oder zumindest die Hälfte aller Geschehnisse.

Das klingt jetzt etwas negativ, was es aber nicht unbedingt sein soll. Das letzte Buch der Hunger Games Trilogie hat viele sehr gute Aspekte und schöne bzw. aufregende und spannende Szenen, wie z.b. Katniss’ wie sie das ‘Hanging Tree’ Lied singt, oder Buttercup oder der Angriff auf 13 und der Agriff auf 8.

“Are you, are you coming to the tree?
Wear a necklace of rope, side by side with me.
Strange things did happen here.
No stranger would let it be if we met up
At midnight in the hanging tree.”

Aber mit diesen und ein paar anderen Ausnahmen, kam es mir insgesamt so vor, als ob Katniss jedes Mal, wenn etwas wirklich spannendes passiert ist, eingeschläfert wurde und es dann nachher nur erzählt bekam.
Für die Charakterentwicklung vielleicht ein notwendiges übel für Katniss, als Leser verpasst man ja aber die Handlung. Deswegen ist eine der großen Schriftsteller “Regeln” die man immer wieder hört, “show, don’t tell”.
Deswegen kam es mir auch gegen Schluss dann so vor, als hätte irgendwie die Hälfte gefehlt. Es kann sein, dass dies nicht der Fall war, und ich nur mal wieder über eine längere Erzählpassage hinweg geflogen bin, aber das spricht ja dann auch für sich.

“You’re still trying to protect me. Real or not real,” he whispers.
“Real,” I answer. “Because that’s what you and I do, protect each other.”

“Mockingjay” ist auf keinen Fall schlecht und für jeden Fan der Trilogie und der Charaktere natürlich ein Must-Read, jedoch ist es wohl (zumindest für mich) das schwächste der 3 Bücher

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Bibi [/Blocksberg]
18 April 2011 @ 09:16 am

“You know, you could live a thousand lifetimes and not deserve him.”

Catching FireOh, Peeta! Nach den ersten Hunger Games war er für mich nur der schwache Junge, der zur falschen Zeit am falschen Ort war und für Katniss’ Überleben herhalten musste. Er war für mich nur eine Randfigur, eine weitere Spielfigur in den Games.

Aber im zweiten Teil der Serie hat er, im wahrsten Sinne des Wortes, Feuer gefangen und auch ich wurde Feuer und Flamme für den kleinen künstlerischen Bäckerjungen aus District 12, der wenn er dann mal in einer größeren Rolle, sprechen und denken darf, jeden schnell in seinen Bann zieht.

Für mich ist das Buch ziemlich stark umgeschwungen, im Vergleich zum ersten Teil. [Ich muss dazu sagen, Teil 3 ist gerade mal bestellt und hoffentlich unterwegs zu mir]
Natürlich war im ersten Teil Katniss unsere Hauptfigur, wir haben sie, ihre Freunde und Familie kennen und lieben gelernt, haben um ihr leben gebangt und gehofft dass sie nur irgendwie lebendig aus den Games herauskommt. Auch wenn dies auf Kosten des Jungen, von dem wir kaum etwas wussten außer dass er unsterblich verliebt in sie war, passieren würde.

Nach dem zweiten Teil bin ich immernoch froh, dass Katniss überlebt hat, aber nur, weil alles andere Peeta völlig zerstört hätte.
Als am Ende die große Explosion losging (ich hoffe das ist nicht zu viel verraten), war und bin ich immernoch mehr über Peeta besorgt als über Katniss.
Ich hoffe es war so beabsichtigt von Suzanne Collins, denn ich finde es gelungen und notwendig.

Peeta hat das Zeug dazu, Panem zu “retten”, wenn man das so sagen kann. Katniss macht gerne Ärger und bricht ebenso gerne die Regeln, die das Capitol den Menschen auferlegt, sie kann eine Revolution anstacheln, aber Peeta hat die Worte und das Köpfchen für den Rest.

“A mockingbird is just a songbird. A mockingjay is a creature the capitol never intended to exist. They hadn’t counted on the highly controlled jabberjay having the brains to adapt to the wiled, to thrive in a new form. They hadn’t anticipated its will to live.”

Katniss war der Mockingbird, Peeta der Jabberjay. In Mockingjay werden wir sehen, ob beide zusammen etwas bewirken können.

Alles in allem, war “Catching Fire” eine Achterbahn der Gefühle, manche wundervoll, manche beängstigend, manche einfach spannend oder einfach nur noch zum weinen.

Das Buch ist eine gelungene Fortsetzung der Hunger Games Serie, und ich kann kaum den dritten Teil erwarten.

“So it’s you and a syringe against the Capitol? See, this is why no one lets you make the plans.”

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Bibi [/Blocksberg]
18 April 2011 @ 09:13 am

“Lying in bed, my body and soul bruised and tired, I realize that the Officials are right. Once you want something, everything changes. Now I want everything. More and more and more. I want to pick my work position. Marry who I choose. Eat pie for breakfast and run down a real street instead of on a tracker. Go fast when I want and slow when I want. Decide which poems I want to read and what words I want to write. There is so much that I want. I feel it so much that I am water, a river of want, pooled in the shape of a girl named Cassia.”

MatchedSobald du etwas willst, verändert sich alles.

Ist es nicht normal für ein junges Mädchen, für uns alle, zu heiraten wen wir wollen; frühstücken was wir wollen; uns unseren Beruf aussuchen zu dürfen; rennen so schnell wir wollen und wo wir wollen; aussuchen, welche Gedichte oder Geschichten wir lesen?

All das, darf Cassia Reyes nicht. Und das ist nicht nur ihr Schicksal. Die Menschen in ihrer Welt werden von den „Officials“ wie Puppen gesteuert. Anhand schulischer Leistungen wird der optimale Arbeitsplatz für sie ausgewählt, zu ihrem 17. Geburtstag wird der optimale Partner für sie ausgewählt, und bis zum 21. Lebensjahr muss man sich entscheiden ob man diese Person heiraten, oder für immer ein „Single“ bleiben will. Es wird ihnen dreimal täglich das optimale Essen gebracht. Freizeit gibt es nur zu einer bestimmten Zeit, und man darf meistens nur aus drei Aktivitäten wählen. Gestorben wird mit genau 80, im optimalen Alter.

Eine Zukunftsvision einer Welt, in der wohl keiner von uns freiwillig Leben wollen würde. Ally Condie beschreibt diese Welt schon fast zu real, aus der Sichtweise der jungen Cassia Reyes. Ich habe viel gelesen, dass andere ihre Erzählweise am Anfang zu langsam fanden, ihnen hat die Action am Anfang gefehlt. Ich fand diese Art genau richtig.

Man lernt erstmal die Welt und die Menschen kennen, sieht das am Anfang eben noch alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Doch mit Cassia entdeckt man dann zwar langsam, aber wie ich finde nach und nach im richtigen Tempo, die düstere Seite einer Welt, die einem alles nimmt, was einem lieb und gut ist: den Großvater, die Erinnerung an die Großmutter, den besten Freund, die erste Liebe, sogar für uns „einfache“ Worte und Bilder.

Dabei ist Cassia ein Charakter, in den man sich sehr gut hineinversetzen kann, mit der man sich über den Match mit ihrem besten Freund freuen kann, durch deren Augen man dem Charme des geheimnisvollen Ky verfällt. Aber man leidet auch mit ihr, als sie sich von ihrem Großvater verabschieden muss, als sie über die Zukunft andere entscheiden muss, wenn sie ihrem besten Freund die Wahrheit sagts und er sie nur noch durch schmerzerfüllte Augen ansieht, oder als ihr ihre erste große Liebe weggenommen wird.

Und am Ende, möchte man nur noch mit und für sie kämpfen.
Ich fand das Buch sehr gut geschrieben und erzählt, und die Geschichte fantastisch und beängstigend. Ich hoffe der nächste Teil lässt nicht zu lange auf sich warten, denn wie man im Englischen sagt: „Dear Society, it‘s on!“

“Red is the first color of spring. It’s the real color of rebirth. Of beginning.”

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Bibi [/Blocksberg]
09 January 2011 @ 08:46 pm

"Could you just move over for a second ?"
The voice came from behind. It sounded so calm and hushed and far away that I didn’t think the person had meant me.

The hands that then grabbed me from behind and pushed me two, three steps to the left gave me the shock of my life. At least of my life until then.

It couldn’t have been more than a few seconds, though it felt like minutes, hours, almost years, watching a stone the size of a baby elefant crash into the earth, right onto the spot where I had been standing.

When I turned around to find out who had saved my life, there was no one next to me.

I only caught a glimpse of the tip of a black cloak disappearing into Amelia’s book shop. Everyone else was rushing out of the shops.

This was the story of the first time we met, though of course for him, this was the 13th time he had saved my life.

 

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